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Montag, 13. Februar 2006, 17:36

Fastpath - Was ist das ?

Eins vorweg:

Wer keine Lust hat sich den detallierten Text durchzulesen:

HIER der Link zu einer Seite wo es in 1 Minute erklärt wird.


Fastpath-User leben länger

Fastpath – das steht für schnelle Reaktionszeiten im Internet. Die sind aber nicht immer möglich, geschweige denn umsonst. Dem Online-Gamer beschert es aber durchaus ein längeres Leben.

Seit 2003 bietet die Telekom Fastpath als Zusatzleistung an. Für den Otto-Normal-Surfer ist Fastpath eigentlich uninteressant. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Online-Gamer, die sich der verkürzten Reaktionszeiten erfreuen. Ist dieser sogenannte „Ping“ kleiner, steigen die Gewinnchancen – besonders bei actionlastigen Spielen. Doch die Telekom bittet ihre Fastpath-Kunden noch zur Kasse, während andere Provider diesen Bonus bereits im Standardprogramm haben.

Erst schießen, dann Fragen stellen

Szene einer virtuellen Arena: Zwei Gegenspieler kommen gleichzeitig um dieselbe Ecke. Im Bruchteil einer Sekunde fixieren beide das Ziel und drücken etwa zur selben Zeit ab. Welcher nun das Duell gewinnt, liegt nicht am Spieler, sondern an der Reaktionszeit seiner Waffe – beziehungsweise seiner Internet-Anbindung. Schließlich muss der Befehl zum Abdrücken erst einmal an den Game-Server übermittelt werden. Und wer dabei Fastpath nutzt, lebt länger – zumindest virtuell.

Die Reaktionszeit – auch Ping genannt – kennzeichnet die Dauer der Datenübertragung vom PC des Nutzers an den entsprechenden Server im Internet. Gemessen wird sie in Millisekunden (ms), also dem tausendstel einer Sekunde. Bei einer normalen DSL-Leitung sollte der Ping unterhalb von 80 Millisekunden liegen. Je nach Qualität der Leitung sind aber auch bis zu 40 Millisekunden möglich. Ein Fastpath-DSL-Zugang erreicht bestenfalls zehn Millisekunden – noch schneller ist nur eine Standleitung.

DSL + Fastpath = DSL – Interleaving?!

Fastpath verkürzt die Reaktionszeit des DSL-Zugangs, das ist inzwischen bekannt. Eine Neuentwicklung ist es jedoch nicht. Genau genommen schaltet der Provider beim Aktivieren von Fastpath ein Fehlerkorrektur-Verfahren namens „Interleaving“ ab. Dabei handelt es sich um ein System, welches die gesendeten Datenpakete aus dem örtlichen Telefonnetz Block für Block auseinander nimmt und überprüft. Das kostet nur wenig Zeit. Sinnvoll ist Interleaving besonders dann, wenn die entsprechende Leitung lang und damit störanfällig ist.

Leitungen mit kurzer oder mittlerer Länge verursachen kaum Fehler bei der Übertragung. Die Interleaving-Korrektur ist deshalb nicht unbedingt erforderlich. Außerdem kann jeder Computer ein fehlerhaftes Datenpaket erneut anfordern – ohne dass der Benutzer es merkt. Ein DSL-Anschluss mit Fastpath ist genauso zuverlässig wie einer ohne, denn vor der Fastpath-Aktivierung überprüft der Provider die Leitung auf ihre Tauglichkeit. Ist diese nicht gegeben, muss der Nutzer wohl auf Fastpath verzichten.

Die Telekom ist nicht immer der Übeltäter

Auf den ersten Blick sieht es ganz danach aus, als ob die Telekom ihre Monopolstellung missbraucht. Schließlich verlangt sie für die Fastpath-Option immer noch Gebühren, während Provider wie zum Beispiel QSC oder Arcor diese Technik bereits fest im Angebot integriert haben. Bei genauem Betrachten fällt jedoch auf, dass die Alternativ-Anbieter ihre Netze nur in Ballungszentren und Großstädten betreiben. Darin liegt auch deren Vorteil.

Während Arcor und QSC ihre Netz-Infrastrukturen auf relativ begrenzte Flächen konzentrieren, deckt die Telekom – selbst mit DSL – viel größere Gebiete ab. Die örtlichen Ringleitungen des Telefonnetzes sind deshalb auch entsprechend lang. Um überall den fehlerlosen Betrieb von DSL zu gewährleisten, wurde das Interleaving-Verfahren bei der DSL-Einführung als Standard gesetzt. Da Interleaving für weite Strecken immer noch notwendig ist, bleibt Fastpath im Telekom-Netz vorerst eine Zusatzoption, für die der Kunde auch zahlen muss.

Den Ping testen

Um herauszufinden, ob sich Fastpath überhaupt lohnt, sollte der Interessent als erstes den eigenen Ping checken. Das empfiehlt sich auch, wenn man einfach nur testen möchte, wie kurz die Reaktionszeit bei bereits geschaltetem Fastpath ist. Die einfachste Möglichkeit um an diesen Wert zu kommen, ist bereits in jedem Windows-System integriert. Dazu muss lediglich der Befehl „ping www.netzwelt.de“ in die Eingabeaufforderung eingetippt werden. Es eignet sich aber auch jeder andere Server.

Der Ping-Befehl übermittelt vier Datenpakete zum angegebenen Server und misst dessen Reaktionszeit. Aus diesen Werten errechnet er einen Mittelwert. Auch der Datenverlust wird festgestellt. Gehen alle Pakete verloren, nicht gleich in Panik ausbrechen. Vermutlich ist der Server vorübergehend nicht erreichbar oder abgestürzt.

Probleme beim Aktivieren von Fastpath

Wenn die Fastpath-Aktivierung nicht funktioniert, kann das folgende Gründe haben. Der schlimmste Fall ist, dass sich die örtliche Telefonleitung einfach nicht für Fastpath eignet – tragisch, aber nicht zu ändern. Die meisten behebbaren Fehler passieren beim Ablauf der Bestellung. Bei der Telekom muss der Kunde ein Online-Forumular ausfüllen. Daraufhin erhält er eine Antwort per E-Mail, in der er erstmal erfährt, ob eine Fastpath-Anbindung theoretisch möglich ist.

Fällt die Antwort positiv aus, enthält die E-Mail auch den Aktivierungslink eines Fastpath-Tests. Dahinter verbirgt sich eine Internetseite mit dem Startbutton für den Test, der dann innerhalb von 24 Stunden nach dem Klicken stattfindet. Kann die Telekom eine fehlerfreie Fastpath-Verbindung aufbauen, bleibt Fastpath gleich aktiviert, der Kunde erhält eine Bestätigung. Verläuft der Test negativ, ist keine Schaltung von Fastpath möglich – oder das DSL-Modem des Kunden war nicht erreichbar. Deshalb muss das DSL-Modem unbedingt 24 Stunden aktiviert bleiben.

bekannte Preise:

T-Online , 1&1 , Congster , Freenet , GMX , Lycos , Tiscali , Strato = einmalig 24,99€ / monatlich 0,99€

QSC , Arcor = Fastpath inklusive

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